Extreme Trail am 03. und 04.05.2014

Von Alex Meier

Roger's Area Extreme Trail 2014Auf dem Breitesportturnier in Bad Segeberg im letzten Jahr habe ich das erste Mal Nicola und Roger Rahn gesehen und fand super spannend, was sie da mit ihren Pferden im E:T:-Parcour gezeigt haben. So kam mir die Idee, doch mal ein VFD-Seminar mit diesem Thema zu organisieren. E:T: haben doch bestimmt noch nicht viele Reiter gemacht. Am 3. und 4. Mai war es dann so weit. Zehn Reiter und Pferde machten sich auf den Weg nach Boklund zu Roger´s Area, im Gepäck Zelte, Schlafsäcke und eine Menge Lust.

Extreme Trail HängebrückeIch war sehr gespannt, was uns dort erwarten würde. Als erstes war ich erstaunt, wie toll das Gelände und die Räumlichkeiten sind. Mit unendlich viel Liebe zum Detail haben Nicola und Roger sich ein kleines Paradies geschaffen. Der Salon, die Toiletten, der Reiterladen, die Veranda: man hat das Gefühl, entweder im Wilden Westen zu sein oder in einem Museum. Nach einer Einweisung in das Thema ging es auf den Reitplatz. Dort wurde geübt, am Strick sein Pferd auf den Punkt genau anzuhalten, was eine wichtige Extreme Trail ÄsteVoraussetzung in Extreme Trail-Hindernissen ist, um einen möglichst hohen Sicherheitsstandart zu gewährleisten, ebenso das punktgenaue Wenden. Auch Planen und Tonnen kamen zum Einsatz. Toll war, wie cool doch alle Pferde und ihre Führer die Aufgaben gemeistert haben. Anschließend ging´s ohne Pferde in den Parcour. Roger zeigte mit seinem Pferd, wie man welche Hindernisse reiten kann; vorwärts, rückwärts usw. Danach wurden die Teilnehmer in 2 Gruppen eingeteilt und dann ging´s los. Nach vielem Üben unter Extreme Trail TreppeAnleitung von Nicola und Roger war ich erstaunt, was alles möglich ist. Anfangs dachte ich, naja, wenn man die einfacheren Hindernisse bewältigt, natürlich NICHT reitenderweise, ist das schon ein großer Erfolg. Da habe ich mich aber getäuscht. Am zweiten Tag haben fast alle Teilnehmer fast alle Hindernisse zumindest vom Boden aus ohne große Probleme gemeistert. Der ein oder andere traute sich auch aufs Pferd, und auch das war kein Problem. Ich war begeistert. Nur der Schwebebalken war tabu, logischerweise. Extreme Trail BrückeAber Brücken, Wasserhindernisse, dicke Steine, zusammengeschüttete Äste und Holzklötze sowie enge Gräben, ein Tor und letztendlich die berühmt berüchtigte Hängebrücke stellten nicht wirklich ein Hindernis dar. Wie führt man ein Pferd eine enge Furt hinauf, um die anschließende ebenso enge Brücke zu passieren? Natürlich hinter dem Pferd. Gar kein Problem. Aus dieser Position heraus das Pferd auf der, wie schon erwähnt, engen Brücke zum Wenden zu bewegen und langsam zurückzukommen. Gar kein Problem. Ich glaube, viele Teilnehmer sind mit einem Erfolgserlebnis nach Hause gefahren. Dafür danke ich Nicola und Roger Rahn. Ich fand, es war ein rundum gelungenes Wochenende.